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Über mich

Über mich

Mein Name ist Samuel Pemsel, ich bin 17 Jahre alt und Gründer von SharpenMarketing – einer fünfköpfigen Generation Z Agentur mit Sitz in Düsseldorf. Wir haben uns auf die Thematik „Generation Z Recruiting“ spezialisiert und verbinden zukunftsweisende Unternehmen mit jungen Talente. Hierbei erklären wir unseren Kunden nicht nur, wie unsere Generation tickt und vermitteln unsere Insights, sondern greifen auch aktiv auf unseren Talentpool zurück. Um allerdings ein wenig mehr über meinen Hintergrund zu erklären, fange ich gleich zu Beginn direkt einmal von ganz vorne an:

Wie alles begonnen hat...

Stell dir vor, dass bin ich vor fünf Jahren gewesen. Ein kleiner, stinknormaler 12-jähriger Junge, der in seiner Freizeit ohne Ende Minecraft gespielt hat. Doch irgendwann mit 13 Jahren habe ich gemerkt, dass das Aufbauen von digitalen Welten dich im realen Leben nicht weiterbringt. Dies habe ich auf harte Art und Weise erlernen müssen: Meine besten Freunde sind vom Gymnasium heruntergegangen, weil sie nicht mehr mit den Inhalten hinterhergekommen sind, da sie zu viel PC gespielt haben.

Daraufhin habe ich mich mit meinem Leben beschäftigt, die aktuelle Situation hinterfragt und das im echten Leben gemacht, was ich in meiner virtuellen Welt gemacht hätte: Ziele gesetzt. Aus diesem Grund habe ich mir das Ziel gesetzt, dass ich Latein flüssig sprechen lernen möchte. Dieses Ziel war völliger Nonsens, insbesondere auch aufgrund meiner damaligen Note in Latein, allerdings habe ich in diesem Prozess einiges lernen können.

Wochen später bin ich durch ein Gespräch mit meinen Eltern im Italien-Urlaub, welche meine Umänderung der Prioritäten selbstverständlich sehr begrüßt haben, zum realistischen Ziel gekommen, dass ich die Börse und den Finanzmarkt verstellen lernen möchte. Ab diesem Zeitpunkt waren die Ferien so gesehen für mich gestrichen und ich habe mich nur noch mit der Börsenthematik beschäftigt. Drei sehr lehrreiche Monate später habe ich, über den Namen meines Vaters, meinen ersten ETF gekauft.

Selbstverständlich wollte ich nun weiter investieren aber, wie will man mit 13 Jahren an der Börse investieren? Mit was? Geld ist ja so gut wie gar nicht vorhanden außer ein wenig Erspartem. Also habe ich mir erneut einen Plan gemacht, wie ich Geld erarbeiten kann, woraufhin ich zwei Monate später Zeitungen – gefühlt in dem ganzen Stadtteil – verteilt habe.

Hier habe ich allerdings mich schnell gefragt, dass es doch andere Möglichkeiten geben muss, wie man noch effektiver – insbesondere im Hinblick auf die eigenen Ressourcen – Geld verdienen kann. Also habe ich jegliche Sachen ausprobiert und mir diesbezüglich die dafür notwendigen Skills angeeignet… mal mehr mal weniger gut – so bspw. auch Affiliate Marketing, Webdesign und die ganzen anderen „Geld-verdienen Möglichkeiten“ im Internet.

Drei Jahre später durch etliche Tests, Versuche, Projekte und Geschäftsideen habe ich SharpenMarketing gegründet und erstmals wirklich gelernt, was es heißt ein Unternehmen zu führen und Probleme – auch im komplexen System eines Unternehmens – zu lösen. Diesmal bin ich mit einem ganz anderen Motiv und Zweck an die Sache herangegangen – so beispielsweise nicht der egoistische Zweck „Ich möchte Geld verdienen“, sondern der gesellschaftlich orientierte Zweck „Ich möchte ein Problem eines Anderen lösen“.

Gesagt, getan – auch, wenn dies jetzt sehr stark vereinfacht und verkürzt ist, habe ich sehr viele Dinge lernen können, viele interessante Menschen kennengelernt und bin sehr dankbar für diese Erfahrungen, wenn auch der Weg nicht immer einfach war.

Heute ist SharpenMarketing auf mittlerweile fünf Personen angewachsen. Ich bin – auch rechtlich Inhaber, da ich, als einer von ganz Wenigen in Deutschland, meine uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit, nach einem fast elfmonatigem Prozess vor dem Amtsgericht Düsseldorf, erhalten habe. Diese befähigt mich dazu, trotz meines Alters – ohne die Hilfe meiner Eltern oder sonstiger volljähriger Personen, Rechnungen auszustellen, Mietverträge zu unterzeichnen oder auch ein Unternehmenskonto zu beantragen.

Bei SharpenMarketing dürfen wir die verschiedensten Unternehmen betreuen und beraten – von kleinen mittelständischen Unternehmen bis hin zu großen bekannten Marken und Organisationen. Hierbei erklären wir unseren Kunden, wie die Generation Z tickt, wie man uns als Arbeitnehmer gewinnen kann und verbinden im Endeffekt junge Talente mit Unternehmen. Im Rahmen der gesamten Zusammenarbeit setzen wir auf Zielgruppeninsights – so stehen Ihnen auf Abruf immer junge Menschen aus der Generation Z bereit, die zu einer Idee objektiv Stellung nehmen. Außerdem haben wir einen großen Talentpool an qualifizierten jungen Talenten aus allen Branchen, die aktiv oder passiv auf der Suche nach einem (neuen) Arbeitgeber sind.

Nebenher bin ich Co-Host eines Podcasts und für noch ungefähr fünf Monate Schüler. Schließlich gehe ich in die zwölfte Klasse eines Gymnasiums, sodass ich nächstes Jahr mein Abitur schreiben werde. Falls die Zeit es zulässt bin ich noch Mitglied bei der Jungen Union, geschäftlich unterwegs oder am Erlernen neuer Dinge. So treffe ich mich beispielsweise regelmäßig mit Personen, welche ich bewundere – zum Großteil sind dies Manager, Unternehmer oder Marketing-/HR-Verantwortliche.

Weil ich glaube, dass die Digitalisierung uns viele Vorteile erbracht hat und auch noch in Zukunft erbringen wird, dokumentiere ich meine Erfahrungen, Erfolge oder auch Misserfolge auf den sozialen Netzwerken – vor allem auf LinkedIn, wo ich bereits über größere Reichweite verfüge.

Fragen, die mich oft erreichen:

Wie schaffst du es gleichzeitig ein Unternehmen zu leiten, als auch die Schule zu besuchen?

Ehrlich gesagt: Keine Ahnung! Ich habe zwar einen genauen Plan, wie die Arbeit jeden Tag unterteilt ist, welche Projekte ich am heutigen Tag realisieren und welche Aufgaben ich erledigen muss, allerdings kann ich nicht sagen, dass es an Faktor XY liegt. Auch spielt hier meine Prioritätensetzung sicherlich mit ein (Schlaf, Schule, Freunde treffen & Co.). Nicht zuletzt macht mir der Aufbau von SharpenMarketing riesen Spaß, wodurch ich sehr bewusst Opfer bringe und Entscheidungen im Gunsten von SharpenMarketing entschiede.

Wie konntest du unter 18 dein Unternehmen gründen?

Ich konnte unter 18 mein eigenes Unternehmen gründen, indem ich, im Rahmen eines elfmonatigem Prozess vor dem Amtsgericht Düsseldorf, meine uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit erfolgreich erwirkt habe. Diese befähigt mich zu all den unternehmerischen Tätigkeiten, die ich heute ausführe. Falls du ebenfalls unter 18 Gründen möchtest, ließ dir gerne meinen Gastartikel für Funky (Jugendmagazin der Funke Mediengruppe) durch.

Verbaust du dir durch deine Ambitionen nicht deine Jugend?

Ich finde nein(!), andere Menschen eventuell ja. Mich erfüllt der Aufbau von SharpenMarketing sehr – auch, wenn es nicht immer leicht ist. Aber, wie sagt man so schön: „Easy choices, hard life. Hard choices, easy life.“.

Auch ist mir wichtig zu sagen, dass auch ich mit meinen Freunden treffen oder feiern gehe, allerdings selten. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis, diese Aktivitäten zu erleben, sodass ich mir schon gar nichts verbieten brauche.

 

Wie gehst du mit Menschen um, die dir deinen Erfolg nicht gönnen?

Gute Frage. Mir ist grundlegend egal, ob jemand Anderes mir meinen Erfolg gönnt oder nicht. Auch würde ich in Frage stellen, ob man meine bisherigen Errungenschaften als „Erfolg“ betiteln kann?

Nichtsdestotrotz: Mir ist es wichtig, dass ich die Probleme unserer Kunden mit SharpenMarketing löse, die Weld zu einem besseren Ort mache (auch, wenn es sich sehr kitschig anhört) und meine Ziele realisiere.